„Die heilige Nacht der Liebenden … Ich möchte Weihnachten mit dir verbringen …“, flüsterte Ichika mit sehnsüchtigem Blick. Zweieinhalb Jahre waren vergangen, seit sie sich kennengelernt hatten. Ihre Beziehung war rein beruflich, da sie die Sekretärin eines wichtigen Kunden war. Doch irgendwie hatte sich daraus eine romantische entwickelt. Es war genau vor sechs Monaten, an einem heißen Sommertag. Nach der Arbeit traf ich sie zufällig in einer Bar in Nishi-Azabu. Wir tranken ein paar Drinks und unterhielten uns zum ersten Mal über Privates, und unsere Beziehung vertiefte sich schnell. Seitdem trafen sie sich alle zwei Wochen – eine unverbindliche, erwachsene Beziehung. Ich kam zuerst in dem Hotel an, in dem sie eingecheckt hatte, und gesellte mich zu ihr. Spät abends verließ ich dann das Hotel für ein kurzes Treffen. Meistens dauerte es nur kurz, aber wenn ich die Nacht bleiben konnte, schenkte sie mir ein Lächeln voller Freude, wie ein kleines Kind. Und so, ohne einen Augenblick Schlaf, bis die Nacht tiefer wurde, nein, bis der Morgen graute und der Himmel sich erhellte, verschlangen wir einander, bekräftigten unsere Liebe und unsere tiefen, fleischlichen Begierden … Da sprach sie die Worte, mit denen diese Geschichte beginnt … Ich hätte nie gedacht, dass solche Worte von ihr kommen würden, wohl wissend, dass eine Affäre mit mir, einem Mann mit Familie, niemals möglich sein würde … Ist Ichika etwa mit meinem Körper allein nicht mehr zufrieden und begehrt sie nun auch mein Herz? Eine verbotene Beziehung zwischen Mann und Frau, die in tiefe Dunkelheit stürzt … Ihre lange, leidenschaftliche Nacht hat gerade erst begonnen. Und es sieht nicht so aus, als würde sie bald enden.